Lupus verstehen – die Grundlagen

Was ist Lupus?

Lupus ist eine Autoimmunerkrankung, was bedeutet, dass das Immunsystem körpereigenes Gewebe als fremde Eindringlinge missversteht und angreift. Manche Menschen mit Lupus leiden nur unter geringen Unannehmlichkeiten. Andere leiden unter erheblichen, lebenslangen Behinderungen.

Lupus betrifft Menschen afrikanischer, asiatischer oder indianischer Abstammung zwei- bis dreimal so häufig wie Weiße. Neun von zehn Menschen mit Lupus sind Frauen. Die Krankheit tritt meist zwischen dem 15. und 44. Lebensjahr auf, kann aber auch bei älteren Menschen vorkommen.

Es gibt zwei Arten von Lupus:

  • Diskoidaler Lupus erythematodes (DLE)
  • Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

DLE betrifft hauptsächlich die Haut, die dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, und beeinträchtigt normalerweise keine lebenswichtigen inneren Organe. Diskoide (kreisförmige) Hautläsionen hinterlassen oft Narben, nachdem die Läsionen abgeheilt sind.

SLE ist ernster: Er betrifft die Haut und andere lebenswichtige Organe und kann einen erhabenen, schuppigen, schmetterlingsförmigen Ausschlag über Nasenrücken und Wangen verursachen, der unbehandelt Narben hinterlassen kann. SLE kann auch andere Teile der Haut an anderen Stellen des Körpers betreffen.

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